GELIEBTER LÜGNER

Szenische Lesung aus den Briefen von George Bernard Shaw und Stella Patrick Campbell für die Bühne bearbeitet von Jerome Kilty

„Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.“

Geistreiche Aphorismen und außerordentlicher Esprit begründeten den Ruf Bernard Shaws als aufmerksamen Beobachter und originellem Spötter. Der irische Schriftsteller war Kritiker und Dramatiker und schrieb sozialistische Abhandlungen. Er war ein brillanter Redner, war neben seinem Beruf als Autor Ratsherr und behauptete, dieses Arbeitspensum nur zu schaffen, weil er Vegetarier sei, ausschließlich Kleidung aus Wolle trage, keinen Alkohol trinke und nicht rauche.

Was er besonders mochte? Berühmte und schöne Schauspielerinnen. Eine seiner bekanntesten Affären war die mit der Schauspielerin und großen Fleischesserin Stella Patrick Campbell. Sie war ebenfalls für ihren polemischen Witz gefürchtet und konnte es an Scharfzüngigkeit, Witz und Verstand mit Shaw aufnehmen. Das tat sie auch in ihren Briefen an ihn. 

Aus dem Briefwechsel der beiden hat Jerome Kilty einen Theaterabend gemacht, den Melanie Schulze mit zwei Publikumslieblingen unseres Ensembles auf die Hofbühne bringt.

Die Schauspielerin Rosalinde Renn und der Schauspieler Berth Wesselmann liefern sich in GELIEBTER LÜGNER ein witziges, sehr unterhaltsames und kluges Wortgefecht.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch die Patronatsgesellschaft für Theater und Philharmonie Baden-Baden e.V.

 

"In gelöster Atmosphäre (...) tragen Rosalinde Renn (Campbell) und Berth Wesselmann (Shaw) die schriftlich fixierten Gefühle wortgewandt und überzeugend vor. Damit gelingt es ihnen aufs Beste, diese besondere Beziehung zwischen der seinerzeit berühmten Schauspielerin und dem zunächst unbekannten Schriftsteller und Theaterkritiker greifbar zu machen." (BT)

"In der szenischen Einrichtung von Melanie Schulze fokussiert sich das Stück voll auf die bissigen, witzigen oft ironischen und noch öfter selbstironischen Dialoge der beiden widerborstigen Persönlichkeiten. Berth Wesselmann und Rosalinde Renn verkörpern diese extravaganten Charaktere interessant und auf sehr unterhaltsame Weise." (BNN)

Informationen zur Veranstaltung

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