Herzlich Willkommen!

Liebes junges, jugendliches, erwachsenes, gut gealtertes und jung gebliebenes, hochverehrtes Publikum,

eine neue Spielzeit bricht an. Mit ihr kommen nicht nur neue Stücke auf die Bühne, sondern auch neue Fragen, Gedanken und Themen. Und kaum ein Thema ist so interessant wie ICH. Wer bin ich? Das lässt sich nicht so leicht klären. Wo bin ICH? Leider ebenso wenig. Denn ICH ist immer irgendwo DAZWISCHEN: zwischen gestern und morgen, zwischen hier und da, zwischen Kindheit und Erwachsensein, zwischen verschiedenen Menschen, Beziehungen, Systemen, Welten. Nie will sich die Welt um einen fügen, ständig ist man damit beschäftigt, im Großen wie im Kleinen, sich selbst einzufügen in dieses Weltgefüge. Diesen ständigen Dazwischen-Sein-Zustand greifen wir mit dem Spielzeitmotto DAZWISCHEN ICH auf und zeigen, wie die unterschiedlichsten Charaktere mit ihrem dazwischigen Dasein umgehen. Die beiden künstlichen Intelligenzen ZONKA UND SCHLURCH [8+] sind schon an sich etwas dazwischen, nämlich zwischen Mensch und Maschine. Doch dann kommt auch noch etwas ganz anderes, ein Mensch, dazwischen, also zwischen die Beiden und ihre Freundschaft. Auch unser Protagonist im Weihnachtsmärchen ROBIN HOOD [5+] findet sich in einem Dazwischen wieder: Ist er ein selbstloser Held oder ein hinterhältiger Gesetzesbrecher? Und da beides zutrifft, bedeutet das wieder: irgendetwas dazwischen. In der Stückentwicklung DIE PARTIKEL EINES TAGES [10+] gehen dann die Ebenen völlig auseinander und das ICH schwirrt irgendwo zwischen Alltag und Tagtraum, Wirklichkeit und Fantasie herum. Während sich die Jugendlichen im Jugendclubstück HERR DER FLIEGEN [13+] zwischen einem zivilisierten, kultivierten Umgang miteinander oder einer totalen Verrohung der Werte entscheiden müssen. Es wird also wieder spannend im Jungen Theater. Deswegen kommt oft und viel.

Wir freuen uns auf Euch!

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