Kammermusik II

Nach so viel Wagner und Wagnerianern der letzten Tage, nun das Gegenteil: Kammermusik, witzig, charmant, lustig, verspielt – und oft als bewusster Gegenentwurf zur Ästhetik des deutschen Musikgotts komponiert
Im Programm der Pfingstfestspiele Festspielhaus Baden-Baden mit dem SWR Symphonieorchester

Nach so viel Wagner und Wagnerianern der letzten Tage nun das Gegenteil: Kammermusik, witzig, charmant, lustig, verspielt – und oft als bewusste Alternative zum deutschen Musikgott komponiert, etwa bei Hindemiths Kurkapellen-Holländer-Parodie, einem Werk gespickt mit spielerischen Schwierigkeiten. Neben seinem „Holländer“ hat Hindemith zahlreiche weitere Parodien komponiert, von denen oft nur noch Titel und Besetzung erhalten geblieben sind: etwa „Musik für 6 Instrumente und einen Umwender“, einen „Gouda-Emmental Marsch“ oder ein Lied im Stil von Richard Strauss nach einem Text aus einer Imker-Zeitung.

 

Johann Strauss (Sohn) 

Kaiserwalzer op. 437 (arrangiert von Arnold Schönberg

 

Claude Debussy 

Sonate für Flöte, Viola und Harfe F-Dur

 

Maurice Ravel 

Le Tombeau de Couperin (Bearbeitung: Mason Jones)

 

Benjamin Britten 

“Phantasy Quartet” für Oboe und Streichtrio, op. 2

 

Paul Hindemith 

Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer“, wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 am Brunnen vom Blatt spielt, für Streichquartett

 

Karten und Infos unter www.festspielhaus.de