Es muss nie wieder gearbeitet werden. Alle werden satt. Diese Utopie hatte der Schriftsteller Karel Capek im Sinn, als er 1920 das Wort „Roboter“ für eine menschenähnliche Arbeitsmaschine erfand. Roboter ernähren die Welt. Wer von Robotern spricht, spricht wortwörtlich von Fronarbeit.
Das Bewusstsein um das Ende des eigenen Lebens auf dem Krankenbett, der ziehende Schmerz der Venenverweilkanüle. Ein Bedürfnis nach Worten, nach Berührung, nach Zuwendung. Eine Maschine rezitiert ein Gedicht. Sie arbeitet Sprache?
„ich muss fort“ setzt als Stationentheater beim Thema der Arbeit an und collagiert mit Texten verschiedener Epochen Wechselwirkungen zwischen dem menschlichen Schaffensprozess, Automatisierung, Selbstwahrnehmung und Identität, kurzum: zwischen Menschen und Maschinen.
Konstantin Züllich erzählt eine komische Geschichte über Menschen und Maschinen in und um das Kulissenhaus.
Besetzung
- Mit
- Chiara Brandt , A6NES
- Inszenierung und Bühne
- Konstantin Züllich
- Coding und Licht
- Konstantin Züllich
Termine & Tickets
November 2026
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20:00
⚲︎ Kulissenhaus
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20:00
⚲︎ Kulissenhaus
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20:00
⚲︎ Kulissenhaus