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Echoes – Wo der Ton bricht

Veranstaltung
Schauspiel

Konzept und Regie: Mattes Herre und Raphael Moussa Hillebrand
Bühne und Kostüm: Andrea Barba
Dramaturgie: Julien Enzanza
Vermittlung: Katharina Schaal

Wie wir uns an die Vergangenheit erinnern, prägt unser Verständnis der Gegenwart und unsere Vorstellungen von der Zukunft. Die Geschichte Europas wird häufig als eine Geschichte von Aufklärung und Fortschritt erzählt, während koloniale Gewalt, Ausbeutung und Ungleichheit lange verdrängt, überschrieben oder vergessen wurden.

Mit Echoes – Wo der Ton bricht bringen der Berliner Choreograph Raphael Moussa Hillebrand und Ensemblemitglied Mattes Herre historische und gegenwärtige Stimmen einer afroeuropäischen Geschichte auf die Bühne. Dabei überlagern, unterbrechen und ergänzen sich Fragen nach Erinnerung, Verantwortung und den Möglichkeiten einer gemeinsamen Zukunft. Im Dialog zwischen Theater und Tanz entsteht ein vielstimmiger, performativer Abend, der historische Gewissheiten befragt: Was verbindet den afrikanischen und den europäischen Kontinent? Welche Erfahrungen teilen wir in einer zunehmend vernetzten und zugleich ungleichen Welt? Und wie können Austausch, geteiltes Wissen und neue Formen der Solidarität helfen, den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen?

Nach dem erfolgreichen Mini-Festival Echoes I am Theater Baden-Baden setzen Raphael Moussa Hillebrand und Mattes Herre ihre künstlerische Zusammenarbeit fort. Gemeinsam entwickeln sie eine poetische und politische Theaterarbeit, die Geschichte als etwas begreift, das bis in die Gegenwart hineinwirkt – und die Frage stellt, wie aus einer geteilten Vergangenheit eine gerechtere Zukunft entstehen kann.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Sparkassenstiftung Baden-Baden Gaggenau

Poster

Besetzung

Bühne und Kostüm
Andrea Barba
Dramaturgie
Julien Enzanza
Vermittlung
Katharina Schaal

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