Das Haus

Über uns

Das Theater Baden-Baden will ein Stadttheater Europas werden. Ausgangspunkt ist die einstige „Sommerhauptstadt Europas“ selbst, in der seit Generationen Menschen von überall unseres Kontinents aufeinandertreffen. Die Nähe zu und die gemeinsame Geschichte mit Frankreich bilden dabei einen besonderen Schwerpunkt.

Wir greifen diese Geschichte auf und führen sie in die Gegenwart. Wir arbeiten mit Künstler*innen aus Europa und suchen gleichzeitig die Themen und Geschichten dieser Stadt. Wir reißen die Türen auf und laden ein zum Teilhaben und Mitgestalten.

Kreatives Zentrum ist unser Ensemble. Theater entsteht gemeinsam, auf und hinter der Bühne. Diese Idee des gemeinschaftlichen Arbeitens setzen wir über das Haus hinaus fort, mit unseren langjährigen wie neuen Zuschauenden ebenso wie mit Partner*innen auf beiden Seiten des Rheins und im weiteren Europa. Das Stadttheater Europas ist für uns gleichzeitig das Ziel und der Weg.

Ensemble

Catharina Kottmeier

Constanze Weinig

Hans-Georg Wilhelm, Musikalischer Leiter

Helen Wills

Holger Stolz

Lisa Schwarzer

Magdalena Gräslund

Mattes Herre

Max Ruhbaum

Michael Laricchia

Nadine Kettler

Nikola Naydenov

Oleksii Kryzhanovskyi

Oliver Jacobs

Sebastian Mirow

Sylvana Seddig

Crew

Künstlerische Leitung
Verwaltung
  • Marie Leibing, Verwaltungsleiterin und stellvertretende Intendantin

    Mehr erfahren
  • Dagmar Greif, Sekretariat und Verwaltung

  • Svenja Gerstner, Verwaltung und Abonnementbüro

  • Janina Goy, Verwaltung und Sonderveranstaltungen

Europolis
  • Isabell Dachsteiner, Leitung EUROPOLIS und Junges Theater

    Mehr erfahren
  • Katharina Schaal, Theaterpädagogik

  • Georg Schütky, Hausregie EUROPOLIS

    Mehr erfahren
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Petra Stalbus, Marketing

    Mehr erfahren
  • Annika Matulla, Kommunikation und Partnerschaften

  • Marius Hemmleb, Pressereferent und Referent der Intendanz

    Mehr erfahren
  • Michael Alfred Seibert Faigenbaum, Creative Director

  • Amelie Vögele, FSJ Kultur

Design
Ehrenamtliche Mitarbeit
Regieassistenz
  • Regina Orekhova

    Mehr erfahren
  • Konstantin Züllich

  • Pauline Ott, FSJ Kultur

Künstlerisches Betriebsbüro
  • Martin Tell

Technik
  • Christian Wagner, Technische Leitung

  • Valentin Neubauer, Auszubildender Fachkraft für Veranstaltungstechnik

  • Richard Negenborn, Auszubildender Fachkraft für Veranstaltungstechnik

  • Alex Doll, Auszubildender Fachkraft für Veranstaltungstechnik

  • Jonathan Leichsenring, FSJ Kultur

Bühnentechnik
  • Sara Haun, Bühnenmeisterin und Abteilungsleitung, Stellv. Technische Leitung

  • Sabine Ziser, Bühnenmeisterin

  • Stefan Wann, Stellv. Bühnenmeister

  • Wolfgang Baer

  • Sergeiy Chekmarov

  • Finn Dinger

  • Walter Hempel

  • Christine Kern

  • Jörn Küpferle

  • Maik Maier

  • Klaus Rummel

  • Dimitri Schwarzkopf

  • Joachim Sowislok

  • Simon Wind

Beleuchtung / Video
  • Joshua Zehnder, Beleuchtungsmeister und Abteilungsleiter

  • Nils Bücher, Beleuchtungsmeister und Stellv. Abteilungsleiter

  • Marco Arnold

  • Finn Dinger

  • Paul Kunz

  • Jonas Schmitz

  • Joshua Jacobs, Video

Ton
  • Michael Jung, Tonmeister und Abteilungsleiter

  • Christine Kern

  • Joshua Jacobs

Requisite
  • Cornelia Larraß-Arnold, Abteilungsleiterin

  • Sebastian Ganz

  • Liudmyla Lysenko, Volontärin

  • Anabel Reichert, Volontärin

Haustechnik
  • Rolf Lorenz

Abonnementbüro
  • Svenja Gerstner

Inspizienz
  • Mathias Hess

  • Hanna-Matthea Schmale

Soufflage
  • Ulrich Hustig

Maske
  • Anja Dehn, Chefmaskenbildnerin und Abteilungsleiterin

  • Julia Neumann

  • Nicole Ryszka

Schneiderei
  • Anneliese Klein, Schneidermeisterin und Abteilungsleiterin

  • Julia Limp, Stellv. Abteilungsleiterin

  • Loreen Müller

  • Jessica Seidler

  • Olga Shadrina

  • Caroline Simonis

  • Kerstin Stahl

  • Romy Kosma, Auszubildende

Pforte
  • Yvonne Schaufler Krell

Vorderhaus
  • Ruth Mann, Teamleitung

  • eventteam GmbH

Simon Meienreis (Intendant), Maria Buzhor und Sarah Marée (Dramaturgie), Nick Hartnagel (Hausregie)
Bühnentechnik / Ton: Christian Wagner, Valentin Neubauer, Maik Maier, Christine Kern, Simon Wind, Joshua Jacobs, Michael Jung. Es fehlen: Sara Haun, Sabine Ziser, Stefan Wann, Sebastian Gerstner, Wolfgang Baer, Jörn Küpferle, Klaus Rummel, Dimitri Schwarzkopf, Jonas Schmitz, Sergeiy Chekmarov, Walter Hempel, Joachim Sowislok, Rolf Lorenz
Verwaltung / KBB: Dagmar Greif, Marie Leibing, Svenja Gerstner, Janina Goy, Martin Tell. Es fehlt: Yvonne Schaufler Krell
Regieassistenz / Soufflage / Inspizienz: Konstantin Züllich, Ullrich Hustig, Regina Orekhova, Hanna-Matthea Schmale, Matthias Hess
Maske / Kostüm: Anne Klein, Caroline Simonis, Romy Kosma, Loreen Müller, Nicole Reszka, Julia Neumann, Kerstin Stahl, Anja Dehn. Es fehlen: Olga Shadrina, Jessica Seidler, Julia Limp, Mara Seidl
Beleuchtung / Requisite / Video: Marco Arnold, Joshua Jacobs, Paul Kunz, Anabelle Reichert, Cornelia Larraß-Arnold, Nils Bücher, Finn Dinger, Richard Negenborn, Joshua Zehnder, Liudmilla Lysenko, Sebastian Ganz
Europolis: Isabell Dachsteiner, Katharina Schaal. Es fehlt: Georg Schütky
Besucherservice: Margit Waizenegger, Learne Mack, Dorothea Fritz, Ruth Mann, Anna Dinges, Elena Koch. Es fehlen: Helmi Böttrich, Erika Divo, Marion Ganz, Danila Haitz, Viktoria Krasnik, Julia Kusnezow, Sigrid Riedel, Sarah Weischer, Abendpforte: Peter Kusnezow, Isabella Rapp, Ralf Santowski, Aloka Wunderwald
Design / Kommunikation / Marketing: Michael Alfred Seibert Faigenbaum, Petra Stalbus. Es fehlen: Stefan Endres, Annika Matulla

Wir beraten Sie gern auch telefonisch und beantworten Ihre Email-Anfrage individuell.

Geschichte

Die Geschichte des Theater Baden-Baden ist eng mit den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der Stadt und von Europa verwoben. 1862 in prominenter Lage als eindrucksvoller Neorenaissancebau errichtet, verkörperte es das städtische Selbstbewusstsein, das sich aus der Bedeutung Baden-Badens als mondänem Badeort und Sommerhauptstadt Europas ergab.

Den Bau weitblickend vorangetrieben hatte der wohl mächtigste Mann der Stadt, der Spielbankpächter Édouard Bénazet. Der prachtvolle Aufführungsort sollte die Rolle der Kurstadt als internationalem Treffpunkt betuchter und adeliger Gäste weiter festigen. In dieser Zeit wurde künstlerische Qualität zunehmend zu einem wichtigen Standortfaktor im Wettbewerb der großen europäischen Modebäder. Baden-Baden entwickelte sich zu einem bedeutenden Schauplatz aktueller musikalischer und dramatischer Entwicklungen und Ideen, zu einem Treffpunkt für Künstler*innen und für ein Publikum aus ganz Europa.

Vor allem die Beziehung zu Frankreich ist intensiv und – und das bereits von Anfang an. Das Äußere des Gebäudes wurde nach deutschen Vorstellungen gestaltet, das Innere nach französischen Vorlieben in Rokokomanier „ausgeschmückt, vergoldet, schön bemalt“ (Christan Andersen).

Und die Eröffnung wurde gleich zweimal begangen; einmal „deutsch“ mit Conradin Kreutzers Oper „Das Nachtlager in Granada“ und zum anderen „französisch“ mit der Uraufführung von Hector Berlioz´ Oper „Béatrice et Bénedict“. Zunächst bespielte das großherzogliche Hoftheater Karlsruhe im Winterhalbjahr die Bühne, im Sommer gastierten Gesellschaften aus ganz Europa. 1918 wurden die Städtischen Schauspiele gegründet und auch heute ist das Theater Baden-Baden ein städtisches Theater mit einem festen Ensemble.
Nach einer Totalrenovierung in den Jahren 1989 bis 1992 steht das Theater am Goetheplatz dem Spielbetrieb mit moderner Technik zur Verfügung..

Heute knüpft das Theater Baden-Baden als „Stadttheater Europas“ mit besonderem Blick auf den deutsch-französischen Kulturraum wieder ganz bewusst an die Historie an: mit zeitgenössischer Spiellust, offen, verbindend und grenzüberschreitend.

 

 

 

 

 

Spielstätten

Großes Haus / Theatersaal

1862 eröffnet, ist das Große Haus am Goetheplatz eines der schönsten Theatergebäude Deutschlands und Teil des UNESCO-Welterbes Baden-Baden. Hier haben Generationen von Besucher*innen Theater erlebt, gesellschaftliche Ereignisse gefeiert und den einen oder anderen Skandal verfolgt. Wo einst die besten Plätze dem Adel vorbehalten waren und Kaiser Wilhelm I. seine eigene Königsloge hatte, können heute alle Menschen Platz nehmen.

Der Theatersaal erzählt bis heute von seiner Entstehungszeit und von der engen Verbindung Baden-Badens mit Frankreich. Weiß, Gold und Purpur, illusionistische Malereien, Musen, Putten und ein monumentaler Kronleuchter greifen den französisch geprägten Historismus des 19. Jahrhunderts und Vorbilder der Schlosstheater des 18. Jahrhunderts auf. Parkett, Balkon, Rang und Logen legen sich hufeisenförmig um die Bühne. Das Publikum sitzt nicht einfach vor dem Theater, sondern ist Teil dieses Raumes. Jede neue Inszenierung trifft hier auf 160 Jahre Geschichte. Gegenwart steht neben Vergangenheit, Neues neben Überliefertem, und manchmal gerät beides aneinander.

Die Bestuhlung mit rotem Samtbezug ist original erhalten, deswegen bieten manche der insgesamt 340 Sitzplätze mehr Beinfreiheit als andere, gerne berät sie unser Ser-vicepersonal dazu. Jede*r findet im Theater Baden-Baden seinen Lieblingsplatz – es ist aber auch spannend, verschiedene Plätze und damit Blickwinkel auszuprobieren.

 

Kulissenhaus

Aus dem TiK wird das Kulissenhaus. Direkt gegenüber dem Theater, einmal über den Theaterhof, liegt die zweite Spielstätte des Theater Baden-Baden. Wo früher vor allem Kinder- und Jugendtheater zu sehen war, ist ab der Spielzeit 2026/27 Platz für alles, was in einem kleinen, unverschnörkelten Raum besser aufgehoben ist als im großen Haus mit seiner geschichtsträchtigen Atmosphäre.

Das Kulissenhaus ist Theater nah dran. Nah an den Schauspieler*innen, nah an den Geschichten. Der klare Raum mit ca. 65 Plätzen konzentriert sich ganz auf das Geschehen. Hier entstehen dichte Kammerspiele, performative Formate und künstlerische Experimente. Zwischen good-good und ugly-ugly ist alles möglich. Dazu kommen Konzerte, Lesungen, Diskussionen und Partys.

Für den Neustart wurde das Kulissenhaus renoviert und bietet mit einem von jungen Technik-Mitarbeitern designten neugeschaffenen Foyer mit Garderobe und Bar einen schönen Start in das Theatererlebnis. Heute muss hier kein Theatergast mehr im Regen stehen.

Spiegelfoyer

Spieglein, Spieglein an der Wand … Im Obergeschoss, auf der Ebene der Logen, erwartet Sie ein repräsentativer Raum mit Kronleuchtern, Lüstern, eleganten Rundbogenfenstern und Türen und: drei großen Spiegeln, die geschickt die Illusion eines um ein Vielfaches größeren Raums erzeugen. Angelehnt an den französischen Rokokostil beeindruckt das Spiegelfoyer mit weiß-gold-purpurnen Dekorationselementen. Weiße Büsten von Büsten von Goethe und Schiller sowie Beethoven und Mozart verweisen auf Dichtkunst und Musik.

Im Spiegelfoyer können Sie in den Theaterpausen gemütlich bei einem Sekt zusammensitzen, sich bei Werkeinführungen Informationen und Inspirationen zu dem Theatererlebnis „abholen“ oder in Ruhe das Programmheft studieren.

Die großen Fenster eröffnen weite Blicke über Goetheplatz und Fieser-Brücke in die Altstadt hinein. Über die Fenstertüren gelangt man auf einen breiten Balkon (derzeit gesperrt), der repräsentative Auftritte erlaubt. Genießen Sie die elegante Atmosphäre des Raums bei einem privaten Fest. Sich das Ja-Wort im Theater Baden-Baden zu geben, macht Ihre Hochzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis. Aber es muss ja nicht gleich die große Liebe sein – auch für profanere Anlässe wie Tagungen, Events, Wirtschaftsmeetings vermieten wir Ihnen unser schönes Spiegelfoyer. Ton- und Lichttechnik bauen wir für Sie nach Ihren Wünschen auf. Und auch ein Sektempfang ist möglich.

Patronaten

Patronatsgesellschaft für Theater und Philharmonie Baden-Baden e.V.

Unsere Patronatsgesellschaft begleitet Theater und Philharmonie Baden-Baden seit vielen Jahren mit großem Engagement. Mit unseren Patronat*innen verbindet uns eine innige über die Jahrzehnte gewachsene Beziehung, die auch über den Intendanzwechsel hinaus von Begeisterung für unser Haus und Vertrauen in unser künstlerisches Tun geprägt ist: Diese Freundschaft ermöglicht es uns, ein vielfältiges Programm zu gestalten, das berührt, unterhält und zum Nachdenken anregt.
Immer wieder öffnen wir sehr gerne unsere Türen für Besuche der Patronat*innen. Sie dürfen oft die ersten sein, die einen Einblick in eine neue Inszenierung bekommen, noch bevor sie das Licht der Theater-Welt erblickt, und pflegen eine exklusive Nähe zu den Künstler*innen an unserem Haus.

Verbunden im Zeichen der Freiheit, Vielfalt und hohen Qualität des kulturellen Angebots in unserer Stadt sagen wir DANKE, dass die Patronatsgesellschaft als Gemeinschaft kunstsinniger Menschen eine schützende Hand über das Theater Baden-Baden und die Philharmonie hält und finanziell wie ideell unterstützt.

Wir freuen uns über alle, die unsere Arbeit langfristig begleiten und Teil unserer Theatergemeinschaft werden möchten.
Werden auch Sie Mitglied!

(Jahresbeitrag ab € 40,-)

Informationen und Kontakt:
www.patronaten.de
info@patronaten.de


Der Vorstand und Beirat der Patronatsgesellschaft von links nach rechts:

Dr. Tilo Franz,
Dr. Axel Sikorski,
Iris Neininger,
Karin Vetter,
Dr. Christian Baader,
Dr. Roland Schenkel,
Dr. Tomas Schnell;
nicht abgebildet: Daniela Range-Ditz

Partnerschaften

Partnerschaften – Alleine geht es nicht.

Deshalb freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit mit:

Außerdem bedankt sich das Theater Baden-Baden herzlich bei folgenden Firmen, Personen, Institutionen und Unterstützenden:

  • Baden-Baden Events GmbH

  • Baden-Baden Tourismus GmbH

  • Deutscher Bühnenverein. Bundesverband der Theater und Orchester, Landesverband BW

  • Bürgerstiftung Baden-Baden

  • Caritasverband Baden-Baden e. V.

  • Festspielhaus Baden-Baden

  • Grenke-Stiftung

  • JuBe Baden-Baden

  • Kath. Kindergarten Im Briegelacker

  • Kinder- und Jugendbüro Baden-Baden

  • LA 8

  • Land Baden-Württemberg (Ministerium für Finanzen und Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst)

  • Lions Club Baden-Baden

  • Lions Club Baden-Baden Lichtentaler Allee

  • Realschule Baden-Baden

  • Rolf und Susanne Metzmaier

  • Rotary Club Rastatt Baden-Baden

  • Rotary Club Baden-Baden Merkur

  • Stadtbibliothek Baden-Baden

  • Stadtmuseum Baden-Baden

  • Caritasverband – Stadtteilzentrum Briegelacker

  • Theodor-Heuss-Schule Baden-Baden

  • Werkrealschule Lichtental Baden-Baden

The Poodle and the Dragon join forces to find your next theatrical adventure.

Trust the dragon and the poodle